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Impulse aus dem Coaching-Alltag

Kurze Gedanken zu Beruf, Veränderung und Zufriedenheit — von Daniel Tauschke
23.09.2026

Der Kollege, mit dem alle nicht klarkommen

In fast jedem Team gibt es diese Person. Alle beschweren sich hinter vorgehaltener Hand, niemand spricht das Problem direkt an. Das Kollektiv trägt eine gemeinsame Genervtheit, die nach außen als Harmonie erscheint. Das ist leider keine Ausnahme, sondern ein weit verbreitetes Muster. Interessant ist die Frage, warum niemand handelt. Meist sind mehrere Faktoren am Werk: Konfliktvermeidung, unklare Verantwortlichkeit, Angst vor Eskalation. Das Ergebnis ist eine kollektive Verantwortungsdiffusion, in der jeder wartet, dass jemand anderes das Thema angeht. Die Führungskraft, die Personalabteilung, ein besonders mutiger Kollege. Meist passiert nichts. Das Problem bleibt, die Belastung wächst und das Team leidet still. Wenn Sie sich in dieser Konstellation wiederfinden, ist die eigentliche Frage nicht, was mit dem Kollegen ist. Sondern warum niemand handelt.

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18.09.2026

Warum Fortbildungen selten den erhofften Effekt haben

Viele Menschen investieren viel Zeit und Geld in Fortbildungen und wundern sich, dass sich beruflich nichts ändert. Der Grund ist selten die Qualität der Fortbildung, sondern die fehlende Umsetzung. Neues Wissen bleibt wirkungslos, solange es nicht in konkrete Verhaltensänderung übersetzt wird. Das ist die eigentliche Arbeit, die im Seminar nicht mitgeliefert wird. Wer eine Weiterbildung besucht und danach zurück in dieselben Strukturen kommt, ohne diese aktiv zu verändern, hat vor allem seinen Lebenslauf ergänzt. Nicht seine Wirkung. Fortbildungen ersetzen keine Reflexion und keine schwierigen Entscheidungen. Sie sind ein Baustein, aber eben nicht die Lösung. Wer sich das eingesteht, der spart Geld und Frust.

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15.09.2026

Die Illusion der ständigen Erreichbarkeit

Sie prüfen abends noch schnell die E-Mails. Am Wochenende beantworten Sie kurz eine WhatsApp vom Kollegen. Im Urlaub schauen Sie zwischendurch in Teams. Sie halten das für Verantwortungsbewusstsein. Es ist meist etwas anderes: die Unfähigkeit, sich abzugrenzen, verkleidet als Professionalität. Wer permanent erreichbar ist, signalisiert nicht Kompetenz, sondern fehlende Klarheit über die eigenen Grenzen. Und das Umfeld lernt schnell: Diese Person kann man immer fragen. Die Erwartungen wachsen mit dem Verhalten. Wer das ändern will, muss nicht seinen Job wechseln, sondern seine Kommunikation. Klare Verfügbarkeitszeiten sind kein Angriff, sondern eine Voraussetzung für nachhaltige Leistung. Menschen respektieren nicht, was Sie sagen. Sie respektieren, was Sie tun.

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12.08.2026

Unsicher, wie es weitergehen soll?

Vielleicht der Job, der sich nicht mehr richtig anfühlt. Vielleicht die Branche, die sich verändert. Vielleicht einfach das Gefühl, dass die nächsten Jahre unklarer sind als je zuvor. Und während alle anderen scheinbar wissen, wohin sie wollen, fühlt man sich selbst wie auf der Suche.

Unsicherheit über die eigene Zukunft ist unangenehm. Aber sie ist kein Fehler im System. Sie ist oft ein Zeichen dafür, dass etwas nach Veränderung ruft, das noch keine klare Form gefunden hat.

Im Coaching geht es selten darum, sofort den fertigen Plan zu haben. Sondern darum, in der Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben – Schritt für Schritt, statt auf die eine große Antwort zu warten.

Welchen einen kleinen Schritt könntest du gehen, auch ohne den ganzen Weg zu kennen?

Und... soll ich Dir helfen? Dann schau in den ersten Kommentar und besuche meine Website.

#Coaching #BeruflicheZukunft #Orientierung #Selbstreflexion

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10.08.2026

Um drei Uhr nachts sind Deine Gedanken am lautesten.

Tagsüber funktioniert man. Termine, Aufgaben, ein Gespräch nach dem anderen. Keine Zeit zum Nachdenken. Und dann, nachts, im Dunkeln, wenn alles still sein sollte, geht es erst richtig los. Die gleiche Sorge, im Kreis, immer wieder.

Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eher ein Zeichen dafür, dass tagsüber kein Raum für diese Gedanken war – und sie sich jetzt ihren Platz nehmen.

Im Coaching arbeite ich oft daran, den Gedanken schon am Tag ein Zuhause zu geben. Nicht, um sie zu lösen. Sondern, damit sie nachts nicht mehr lästig werden.

Was würde sich verändern, wenn diese Gedanken schon am Nachmittag Gehör bekämen – statt erst um drei Uhr nachts?

Wenn Dir das bekannt vorkommt, kann ein Coaching dir vielleicht helfen. Schau doch einmal auf meiner Website nach. Den Link findest Du im ersten Kommentar.

#Coaching #Schlaflosigkeit #Grübeln #MentaleGesundheit

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