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Manchmal fehlt etwas und wir können es nicht einfach benennen.

29.07.2026 · von Daniel Tauschke
Manchmal fehlt etwas und wir können es nicht einfach benennen.

Kennst du das? Eigentlich ist alles gut – und trotzdem ist da dieses Gefühl, dass etwas fehlt.

Man kann es nicht richtig festmachen. Es ist kein konkretes Problem, keine Sache, auf die man zeigen könnte. Nur so eine leise innere Unruhe, die sich nicht in Worte fassen lässt.

Und weil wir es nicht benennen können, tun wir es oft ab. „Wird schon nichts sein." „Stell dich nicht so an."

Dabei ist genau dieses namenlose Gefühl oft der ehrlichste Wegweiser, den wir haben.

Im Coaching muss man nicht sofort wissen, was fehlt. Der erste Schritt ist viel kleiner – und viel wichtiger: dem Gefühl überhaupt zuhören. Ihm Raum geben. Es wird nicht zur Seite geschoben, sondern es wird neugierig gefragt: Was willst du mir eigentlich sagen?

Und mit der Zeit bekommt das Unbenennbare eine Gestalt. Es wird greifbar. Und alles, was greifbar ist, lässt sich auch verändern.

Manchmal beginnt der wichtigste Weg genau dort, wo(für) wir noch keine Worte haben.

#Coaching #Selbstreflexion #Persönlichkeitsentwicklung